Coaching für neurodivergente Führungskräfte

Ich weiß, wie es sich
anfühlt. Von innen.

„Mit 19 Jahren bekam ich die Diagnose ADHS. Nicht als Niederlage – als Erklärung. Und als Anfang."

Ich bin Benjamin Lambeck. Systemischer Berater, Unternehmer, mehrfacher Gründer – und ich habe ADHS. Ich habe gelernt, das als Stärke zu nutzen. Jetzt begleite ich andere dabei.

Benjamin Lambeck
Diagnostiziert mit 19

Systemischer Berater · DGSF · SG

Benjamin Lambeck
„ADHS ist keine Fehlfunktion. Es ist ein anderes Betriebssystem – mit anderen Stärken und anderen Herausforderungen."
Wer ich bin

Wo ich heute stehe.

Ich bin Benjamin Lambeck – systemischer Berater, Business Coach, Unternehmer und KI-Experte. Ich habe zwei Unternehmen gegründet: das Institut für Schulentwicklung und Hochschuldidaktik und Coachingspace, eine mehrfach ausgezeichnete Plattform für systemische Online-Beratung.

Ich bin Lehrender der Systemischen Gesellschaft (SG), bilde also selbst Coaches aus. Als INQA-Coach begleite ich Unternehmen bei Digitalisierung, KI-Einführung und zukunftsfähiger Entwicklung. Und ich habe ADHS – was mein Verständnis für Menschen mit einem anderen Rhythmus, einer anderen Energie und einem anderen Blick auf die Welt sehr direkt prägt.

Ich bringe systemische Tiefe, unternehmerische Praxis und den eigenen Erfahrungsweg mit – und begleite Menschen, die sich selbst und ihr Umfeld wirklich verstehen wollen.

Systemischer Berater (DGSF)

Ausgebildet und zertifiziert. Ich denke in Kontexten, nicht in Einzelpersonen.

Business Coach (SG)

Und Lehrender der Systemischen Gesellschaft – ich bilde selbst Coaches aus.

Gründer & Unternehmer

Coachingspace & ISH GmbH – ich kenne den Alltag von Unternehmen von innen.

KI-Experte & INQA-Coach

KI-Agenten, Vibe Coding, Automatisierung – und die menschliche Seite davon.

Wie ist es bei Ihnen? Zum Test →
Meine Geschichte

Nicht geradlinig.
Aber meiner.

Ich bin der Jüngste von drei Geschwistern. Was ich von meiner Familie, den Umwegen und dem Leben gelernt habe – das ist das Fundament für alles, was ich heute tue.

Herkunft

Zwischen Gegensätzen groß werden

Mein Vater war wirtschaftlich orientiert, meine Mutter tief gläubig. Bei uns gab es wenig Grenzen, viel Freiheit, viel Liebe – aber auch viel verbale Gewalt. Rückblickend glaube ich, dass genau daraus etwas entstanden ist, das mich bis heute trägt: eine feine Wahrnehmung für Menschen, für Spannungen, für das, was zwischen den Zeilen passiert. Und gleichzeitig ein starker Wille, meinen eigenen Weg zu gehen.

Schon als Kind wollte ich unbedingt lesen lernen – weil mein Vater immer die Zeitung las und ich verstehen wollte, was dort drinsteht. Dann kam die Diagnose Lese-Rechtschreib-Schwäche. In einem Grundschulzeugnis stand sinngemäß: „Benjamin kann nicht gehen, er kann nur laufen. Er ist sehr gesellig, scheint aber ständig abgelenkt." Wenn ich heute darauf schaue, steckt darin schon viel von mir: viel Energie, viel Neugier, wenig Anpassung – und immer ein eigener Rhythmus.

„Mein Bildungsweg war alles andere als geradlinig. Klassen wiederholt, verschiedene Schulformen, selten wirklich in vorgegebene Raster eingefügt. Und dann plötzlich: Feuer gefangen."

Studium & Erlebnispädagogik

Der Umweg, der alles verändert hat

Zum ersten Mal richtig Feuer gefangen habe ich in der Betriebswirtschaft – durch einen Lehrer aus der Praxis, der in mir die Faszination weckte, Systeme zu verstehen. Danach Wirtschaftswissenschaften und Evangelische Theologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Das Studium war zunächst schwierig: weg von zu Hause, viel Ablenkung, Phasen, in denen ich mich fast verloren hätte.

Dann bin ich eher zufällig auf die Erlebnispädagogik gestoßen – und habe mich sofort verliebt. Ich habe zum ersten Mal wirklich erlebt, welche Kraft in Natur, Bewegung und gut eingesetzten Methoden steckt. Ich habe gesehen, wie Vielfalt zur Ressource wird: wenn Unterschiedlichkeit nicht als Problem, sondern als Stärke begriffen wird, entsteht etwas fast Magisches. Menschen finden neue Rollen, Vertrauen wächst, Potenziale werden sichtbar, die vorher niemand gesehen hat.

Parallel habe ich in ganz NRW gearbeitet – oft dort, wo gesellschaftliche Spannungen besonders sichtbar sind: Essen-Altendorf, Dortmunder Nordstadt, Duisburg-Marxloh. Als Dorfkind war das zunächst ein Kulturschock. Aber dort habe ich Menschen begegnet, deren Herzlichkeit mich tief berührt hat. Diese Öffnung war unglaublich wichtig für meine Entwicklung – sie hat mich wach und respektvoll gemacht.

ADHS & Neubeginn

Was ich für Scheitern hielt, war ein anderer Rhythmus

Später kam die ADHS-Diagnose. Vieles, was ich vorher als persönliches Versagen oder mangelnde Disziplin verstanden hatte, bekam plötzlich einen anderen Sinn. Ich bin noch einmal nach Hause gezogen, habe mein Studium zu Ende gebracht und begonnen, mich anders zu verstehen.

Heute sehe ich ADHS nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Ressource: schnelles Denken, hohe Wahrnehmung, kreative Verknüpfungen, Energie und die Fähigkeit, in Möglichkeiten zu denken. Gerade in Verbindung mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz erlebe ich das inzwischen oft als großen Vorteil.

Reisen & Selbstentdeckung

Ein Jahr, das mich geerdet hat

Nach dem Studium bin ich für ein Jahr gereist. Sechs Monate in Kanada – auf einer Farm, im Work & Travel, dabei remote gearbeitet. Dort habe ich eine neue Seite an mir entdeckt: nicht den faulen Studenten, als den ich mich manchmal selbst gesehen hatte, sondern einen Menschen, der mit Fokus und Hingabe von früh morgens bis spät abends arbeiten kann, wenn er Sinn in dem sieht, was er tut.

Danach mit dem Rucksack durch Zentralamerika – auch durch den Dschungel, oft sehr einfach, sehr nah an der Natur und am Leben. Das hat mich geerdet und innerlich noch einmal geweitet.

„Kaum war das Unternehmen gestartet, hat uns Corona unser Geschäftsmodell praktisch zerstört. Also mussten wir uns neu erfinden. Diese schöpferische Phase war hart – aber extrem produktiv."

Aufbauen, Krise, Weitermachen

Unternehmertum: Gründen, wachsen, kämpfen

Ich war nie in einem klassischen Angestelltenverhältnis. Ich habe immer aufgebaut, gestaltet, unternehmerisch gedacht. Mit Dennis Sawatzki gründete ich das Institut für Schulentwicklung und Hochschuldidaktik – kurz vor der Pandemie mit einem GLS-Gründerkredit. Dann hat uns Corona das ursprüngliche Geschäftsmodell zerstört.

Also haben wir uns neu erfunden: digitale Didaktikformate entwickelt, schließlich 2.500 Lehrkräfte für das Bildungsministerium NRW qualifiziert. Das Unternehmen wuchs auf bis zu zehn Mitarbeitende und vierzig Freiberufler:innen. Danach kam der harte Absturz – wirtschaftliche Enge, Phasen kurz vor der Insolvenz, personelle Umbrüche. Parallel habe ich Coachingspace aufgebaut: eine mehrfach ausgezeichnete virtuelle Plattform, die systemische Methoden ins digitale Zeitalter übersetzt.

Ich bin sehr dankbar dafür, wie weit ich kommen durfte. Nicht weil alles leicht war, sondern weil vieles schwer war – und ich daran wachsen konnte.

Was mich bis heute trägt

Vier Dinge, die ich gelernt habe

Auf meiner bisherigen Reise habe ich ein paar Dinge gelernt, die mich heute tief tragen.

01

Du bist geliebt

Auch wenn du das gerade nicht spürst. Es ist wie mit der Sonne – sie ist immer da, auch wenn du gerade nur Wolken siehst. Dieser Gedanke trägt mich besonders in Phasen, in denen vieles eng wird und der Blick auf das Gute verloren zu gehen droht.

02

Dein Wert ergibt sich aus deinem Sein

Nicht aus deinen Taten. Diesen Satz habe ich im Kern von meiner Mutter mitbekommen. Er erinnert mich bis heute daran, dass Würde nichts ist, was man sich verdienen muss. Sie ist schon da.

03

Es ist, was es ist

Ein Satz aus Kanada, gelernt in einer Zeit als Schreiner, als ich oft verzweifelt war. Für mich bedeutet das nicht Resignation, sondern Loslassen. Gelassen sein. Andere sein lassen. Genau darin liegt oft eine große Entspannung – und manchmal erst die Möglichkeit, wieder handlungsfähig zu werden.

04

Sei ein Engel

Menschen können Engel und Scheusale sein, gerade in Gruppen. Deshalb: sei ein Engel. Davon kann es auf dieser Welt nicht genug geben. Und Engel kann man nicht ans Bein pinkeln – weil sie Flügel zum Fliegen haben.

Vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen wieder. Vielleicht befindest du dich gerade in einem Lebensabschnitt mit wenig Sonnenschein. Ich kenne solche Zeiten. Und ich freue mich darauf, dich ein Stück durch das Tal zu begleiten – bis du wieder fliegen kannst.

Lass uns sprechen →
Neurodiversität

Nicht alle funktionieren gleich.
Und das ist gut so.

Neurodiversität beschreibt die natürliche Variation menschlicher Gehirne. ADHS, ADS, Hochsensibilität, Hochbegabung – keine Defizite, sondern unterschiedliche Profile. Mit echten Stärken. Und echten Herausforderungen.

ADHS / ADS

Aufmerksamkeits-Defizit mit oder ohne Hyperaktivität. Häufig verbunden mit Hyperfokus, kreativem Denken, Impulsivität und Schwierigkeiten mit Routinen – das meiste davon ein zweischneidiges Schwert mit riesigem Potenzial.

Hochsensibilität (HSP)

Tiefe Verarbeitung von Reizen und Emotionen. Hochsensible Führungskräfte nehmen mehr wahr – das kann erschöpfen oder ein enormer Vorteil im Umgang mit Menschen und komplexen Situationen sein.

Hochbegabung

Schnelles, weitreichendes Denken, das klassischen Führungssystemen oft voraus ist. Hochbegabte erleben häufig Unterforderung, Isolation und das Gefühl, „nicht normal" zu sein – auch das ist ein Thema für Coaching.

Mein Coaching-Angebot fokussiert auf ADHS/ADS in der Führungsrolle – aus persönlicher Erfahrung und systemischer Ausbildung. Menschen mit anderen neurodivergenten Profilen sind herzlich willkommen, wenn die Themen resonieren.

Selbst-Reflexions-Test

8 Fragen.
Ehrliche Antworten.

Dieser Test hilft Ihnen, Ihr neurodiverses Profil besser zu verstehen. Er orientiert sich an validierten Screening-Instrumenten für ADHS im Erwachsenenalter (ASRS v1.1). Er ist kein medizinisches Diagnosewerkzeug.

Wichtiger Hinweis: Dieser Test ersetzt keine klinische Diagnostik. Eine ADHS-Diagnose kann nur durch spezialisierte Fachärzte oder Psychologinnen gestellt werden. Das Ergebnis dient als Reflexionsgrundlage und Gesprächseinstieg – nicht als Befund.

Frage 1 von 8

Wie oft fällt es Ihnen schwer, die Aufmerksamkeit bei Aufgaben aufrechtzuerhalten, die keine unmittelbare Belohnung bieten?

Z. B. Routinemeetings, administrative Aufgaben, langwierige Berichte – Dinge, die „erledigt werden müssen", Sie aber nicht wirklich interessieren.

1 / 8

Frage 2 von 8

Wie oft erleben Sie einen intensiven Fokus-Sog bei Themen, die Sie wirklich interessieren?

Sie verlieren Zeit und Umgebung aus dem Blick – stunden- oder tagelanger Hyperfokus auf ein Thema, das Sie gerade brennend interessiert.

2 / 8

Frage 3 von 8

Wie oft haben Sie Schwierigkeiten, Aufgaben zu organisieren und zu priorisieren – auch wenn Sie grundsätzlich wissen, was zu tun wäre?

Das Wissen ist da. Der Anfang fällt trotzdem schwer. Oder alles fühlt sich gleich wichtig (oder gleich unwichtig) an.

3 / 8

Frage 4 von 8

Wie oft fühlen Sie sich innerlich unruhig oder aufgeladen – selbst in Situationen, in denen äußerlich alles ruhig ist?

Ein innerer Motor, der nicht aufhört. Ruhig sitzen fühlt sich anstrengend an. Gedanken rasen, auch wenn gerade nichts los ist.

4 / 8

Frage 5 von 8

Wie oft handeln oder sprechen Sie impulsiv – bevor Sie vollständig über die Konsequenzen nachgedacht haben?

Spontane Kommentare in Meetings, schnelle Entscheidungen, die sich später als voreilig herausstellen, Unterbrechungen im Gespräch.

5 / 8

Frage 6 von 8

Wie oft beginnen Sie Projekte voller Energie und Begeisterung, haben aber Mühe, sie vollständig zu Ende zu führen?

Der Anfang fühlt sich großartig an. Dann kommt die Routine, die Details – und plötzlich ist das nächste Projekt viel spannender.

6 / 8

Frage 7 von 8

Wie oft reagieren Sie sensibler auf Sinnesreize oder emotionale Stimmungen als andere Menschen in Ihrem Umfeld?

Lärm, Unordnung, die Stimmung im Raum, Kritik – Sie nehmen es intensiver wahr, auch wenn andere es kaum registrieren.

7 / 8

Frage 8 von 8

Wie oft denken Sie in ungewöhnlichen Verbindungen und kommen schnell auf kreative Ideen – während lineare, schrittweise Prozesse Sie eher erschöpfen?

Assoziatives Denken, das von A nach Z springt und dabei C, F und P mitnimmt. Andere sehen Chaos – Sie sehen Muster.

8 / 8

Dieses Ergebnis ist kein medizinischer Befund. Es dient als persönliche Reflexionsgrundlage. Nur spezialisierte Fachärzte oder Psychologinnen können ADHS diagnostizieren.
Ergebnis besprechen – Erstgespräch →

Ihr Anliegen – in Ihren Worten.

Coaching-Pakete

Begleitung, die zu Ihrem
Prozess passt.

Kein starres Programm. Jeder Prozess ist anders – deshalb wählen Sie das Format, das für Sie jetzt stimmig ist. Alle Pakete kombinieren synchrone und asynchrone Anteile.

Einstieg

Einzelsitzung

1 Coaching-Sitzung · 90 Minuten

190 €
Online Analog Fulda Synchron
  • 90-minütige Coaching-Sitzung
  • Fokus auf ein konkretes Thema
  • Schriftliches Protokoll nach der Sitzung
  • Online via Video oder analog in Fulda
Termin buchen →

Intensiv

10er-Paket

10 Sitzungen + intensive Begleitung

1.580 €
Online Analog Fulda Synchron Asynchron Blended
  • 10 Sitzungen à 90 Min. über ca. 6 Monate
  • Intensive asynchrone Begleitung laufend
  • Persönliches Coaching-Portfolio (digital)
  • Individuell angepasstes Reflexionssystem
  • Volle Flexibilität: online, analog, gemischt
  • Abschluss-Session mit Transferplanung
Paket anfragen →

Alle Preise zzgl. MwSt. · Zahlbar per Rechnung · Ratenzahlung auf Anfrage möglich

Wie wir arbeiten

So wie es für Ihren Prozess
wirksam ist.

Nicht das Format bestimmt den Prozess – der Prozess bestimmt das Format. Manche Themen brauchen physische Präsenz. Andere laufen am besten digital. Viele brauchen beides.

Online – flexibel & ortsunabhängig

Via Video, von überall. Keine Anreise, volle Flexibilität. Besonders wirksam für regelmäßige Begleitgespräche, Reflexion und asynchrone Impulse zwischen den Sitzungen.

Analog – bei mir in Fulda

Manchmal braucht es einen anderen Raum. Physische Präsenz, Körperarbeit, erlebnispädagogische Elemente – das sind Momente, die im Coaching besonders tief wirken können. Ich empfange Sie in Fulda.

Asynchron – zwischen den Sitzungen

Impulse, Reflexionsfragen, kurze Sprachnachrichten – asynchrone Begleitung hält den Prozess lebendig. Sie brauchen nicht bis zur nächsten Sitzung warten, wenn gerade etwas auftaucht.

Das Besondere an neurodivers gestalteten Coaching-Prozessen: Sie müssen nicht linear sein. Manchmal ist ein spontaner Impuls am Montag wirksamer als eine geplante Sitzung am Freitag. Ich begleite flexibel – und dort, wo Sie gerade sind.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns sprechen.
Unverbindlich. Auf Augenhöhe.

Das Erstgespräch dauert ca. 30 Minuten. Kein Verkaufsgespräch – ein echtes Kennenlernen. Sie entscheiden danach, ob es passt.

Test besprochen

Sie haben den Test gemacht und möchten Ihr Ergebnis mit mir besprechen. Das ist der direkteste Einstieg – ich kenne dann schon ein bisschen von Ihnen.

Erstgespräch buchen →

Einfach schreiben

Sie möchten erst kurz beschreiben, worum es geht – bevor wir einen Termin ausmachen. Das ist völlig in Ordnung. Schreiben Sie mir einfach.

benjamin.lambeck@
coachingspace.net

Oder rufen Sie direkt an: 0151 61 22 48 91